Viele Personen definieren sich über das, was sie haben. Viele Personen definieren sich über ihr Tun, was sie erreicht haben. Manche Personen definieren sich über ihre Erfahrungen und Fähigkeiten. 

Das Wort Person wähle ich bewusst, die Maske. Ich gehöre zu Letzteren. Schnell war mir bewusst, definiere ich mich durch Handlungen und Dinge im außen, bin ich immer beeinflussbar. 

Meine Erfahrungen und Fähigkeiten konnte mir zumindest keiner nehmen. Sie beruhten doch auch auf Leistung. Es diente mir eine Zeit lang. Erst jetzt sehe ich, ein Kind hat keine Definition für seinen Wert. Eine Katze, ein Hund in seiner natürlichen Umgebung auch nicht. 

Meinen wahren Wert kann ich folglich weder definieren, noch erkennen. Von Natur aus habe ich kein Konzept, nicht wertvoll zu sein, ich bin es einfach. Eine sehr abstrakte, doch sehr befreiende Erkenntnis. Ein Trick der Täuschung, durch langes Training übernommen, so tief verborgen, das Konzept nie hinterfragt. 

Die meisten Fragen geben einen Rahmen vor, der nicht wahr ist. So führt dann jede Antwort ins Leere, solange ich suche, folge ich, verlaufe ich mich im Labyrinth dieses Rahmens. 

Doch manche Fragen, die befreien. Ich liebe es ganze Konzepte in Frage zu stellen, es öffnet meinen Geist, befreit mein Herz. 

Brauche ich überhaupt Anerkennung? Alle sagen, alle wollen Anerkennung. Ist das so? Wenn ich tue, was mich zum Leuchten bringt, brauche ich dann noch Anerkennung? Brauchen? Nein! Mit jemandem gemeinsam Leuchten? Ja! 

Brauchen tue ich es nur, wenn ich gefallen will. Wenn ich tat, ohne zu wissen, ob ich es wollte. Wenn ich tat, besonders, wenn ich es nicht wollte. Wenn ich mich über Tun, Haben, Erfahrungen definiere.

Kommt Anerkennung gar von Natur aus? 😉

Grüß Gott & Göttin in dir! Sei du selbst, dann bist du frei. 

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